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Ernst-Reuter-Schule.

Städt. Gemeinschaftsgrundschule




Ernst-Reuter-Schule

mit Kulturpreis des Landes ausgezeichnet

Lob von allerhöchster Stelle erhielt jetzt die Ernst-Reuter-Schule in Kamp-Lintfort. Für ihr Musik-Theater-Projekt „Die goldene Wasserschale“ wurde die Grundschule von NRW-Kultusministerin  Ute Schäfer beim Wettbewerb „Kultur prägt“ in der Kategorie „Theater“ ausgezeichnet. Im Juli dieses Jahres hatten die rund 60 mitwirkenden Kinder in einer beachtens­werten Aufführung  in der voll besetzten Stadthalle ein märchen­haftes Musical auf die Bühne gebracht. Es war das erste gemeinsame Projekt der zu einer Schule zusammengeführten Astrid-Lindgren- und Ernst-Reuter-Schule unter dem Motto: “Gemein­sam geht es besser!“ 

Alles war damals in Eigenregie entstanden, in enger Kooperation von Tanzpädagogin Daniela Herlyn-Kern, Okko Herlyn, Theologe, Musiker und Kabarettist und Schulleiterin Christine Buyken,  mit Unterstützung engagierter Eltern und Lehrer. „Mit dem Preisgeld von 2000 Euro wollen wir besonders die für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder so wichtige Arbeit  im musischen Bereich unterstützen“, so die Schulleiterin.

Bei der Preisverleihung in Düsseldorf zusammen mit der Ministerin Frau Ute Schäfer


Wer war Ernst Reuter?
Als wir uns in unserer Projektgruppe einen Namen für unsere Zeitung überlegten, tauchte bei uns die Frage auf, warum unsere Schule eigentlich Ernst-Reuter-Schule heißt und wer Ernst Reuter war. Wir schauten im Internet nach und fanden sehr viel über Ernst Reuter. Das wichtigste haben wir für euch zusammengefasst.

Ernst Reuter wurde am 29. Juli 1889 in Apenrade in Schleswig geboren.

Als Beruf war er Lehrer.

Seit 1912 war er Mitglied der SPD und war für die Partei als Wanderlehrer tätig.

Später war er dann im Stadtrat in Berlin tätig und wurde Oberbürgermeister in Magdeburg. Dann musste er wegen seiner politischen Meinung Deutschland verlassen als Hitler mit der NSDAP an die Macht kam. Er flüchtete in die Türkei und blieb dort bis 1945, wo er als Professor an der Universität in Ankara (Hauptstadt der Türkei) arbeitete. Nach dem Krieg kam er wieder nach Berlin zurück und wurde dort zum Oberbürgermeister gewählt. Während der „Berliner Blockade“ durch die Sowjetunion (Tipp: Fragt eure Großeltern oder Eltern genauer danach!) wurde er weltbekannt durch seinen Protest gegen die Blockade und seinen großen Einsatz für die Stadt. Nach der Teilung Berlins in Westberlin und Ostberlin wurde er bis zu seinem Tod am 29. September Regierender Bürgermeister von Berlin.
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